Die neue KFZ-Steuer

Wenn man sich ein neues Fahrzeug kauft, dann schaut man natürlich nicht nur auf Leistung, Fahrkomfort und Sicherheitsausstattung, sondern auch auf den Preis. Wenn man sich das Fahrzeug als Gewerbetreibender bei einem deutschen Händler kauft, dann kann man sich die bezahlte Mehrwertsteuer über die nächste Umsatzsteuererklärung als Vorsteuer wieder zurück holen. Für den Kleinunternehmer, dem dieser Weg nicht offen steht, bietet sich wegen der Erstattung der Mehrwertsteuer auch ein Kauf im Ausland an.

Doch viel wichtiger als diese einmaligen Investitionen sind die dauerhaften Kosten, die ein Fahrzeug bei seinem Besitzer verursacht. Und dazu zählt neben den hohen Preisen für Benzin und Diesel nun auch mal die neue KFZ-Steuer. Diese ist gerade einmal wieder im Zusammenhang mit der immer wieder auf den Tisch gebrachten Maut für PKW heftig in der Diskussion. Winfried Hermann, seines Zeichens Verkehrsminister in Baden-Württemberg, lehnt die Maut beispielsweise ab. Er plädiert eher dafür, die Steuer für Fahrzeuge mit einem hohen Treibstoffverbrauch zu erhöhen.

Solche Ansätze gab es bereits in der letzten Reform der KFZ-Steuer. Früher wurde sie nur nach dem Hubraum berechnet. Dann kamen die Vergünstigungen für umweltverträgliche Fahrzeuge hinzu. Seit Juli 2009 setzt sich die KFZ-Steuer aus zwei Teilen zusammen. So werden für Benziner und Diesel unterschiedliche Pauschalen für den Hubraum verwendet. Diese werden ergänzt von einer Abgabe, deren Höhe sich nach der Menge an Kohlendioxid richtet, die von einem Fahrzeug pro gefahrenen Kilometer ausgestoßen wird. Nachdem zuvor die Fahrzeugsteuer in die Haushaltskassen der Bundesländer geflossen ist, gehört sie seit der letzten Reform zu den Einnahmen, über die sich der Bundesfinanzminister freuen kann.

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