Lexikon Vorsteuervergütungsverfahren

Lexikon Vorsteuervergütungsverfahren  – Das Lexikon zu den wichtigsten Begriffen Ansässigkeit Ist die Einleitung eines Vorsteuervergütungsverfahrens geplant, hat der Unternehmer sich vorab mit den Richtlinien der jeweiligen Länder auseinanderzusetzen. Während die EU- zugehörigen Länder einheitlichen Regelungen unterworfen sind, können diese in den sogenannten Drittländern hier deutlich abweichen. Die Ansässigkeit gibt hier Aufschluss über den expliziten Sachverhalt ...

Das 1×1 des Vorsteuervergütungsverfahrens

Wie auch Erstnutzer ihre Antragstellung leicht durchführen können In Zeiten der Globalisierung ist der weltweite Handel mit Produkten und Dienstleistungen nicht mehr aufzuhalten. Kaum ein Unternehmen verzichtet mittlerweile darauf, auch ausländische Märkte zu erschließen und diesbezüglich Kunden rund um den Globus anzusprechen. Oftmals werden ganze Niederlassungen im benachbarten Ausland oder in Übersee errichtet, um im ...

Vorsteuervergütung aus Ungarn

Der Vergütungszeitraum für Vorsteuervergütungen aus Ungarn beträgt derzeit mindestens ein Kalendervierteljahr (3 Monate) und höchstens 1 Kalenderjahr. Anträge sind bis zum 30.06. des Folgejahres abzugeben oder aber am letzten Tag des auf das Kalendervierteljahr folgenden Monats. Eine Fristverlängerung für Vorsteuervergütungsanträge ist in Ungarn nicht möglich. Die Mindestantragssumme bezieht sich nur auf Vierteljahresanträge und beläuft sich ...

Vorsteuervergütung aus Schweiz

Die Schweiz gestattet es lediglich einen Vorsteuervergütungsantrag pro Jahr einzureichen. Der Vergütungszeitraum beträgt derzeit maximal 1 Kalenderjahr. Anträge sind bis zum 30.06. des Folgejahres abzugeben. Eine Fristverlängerung ist nicht möglich. Die Mindestantragssumme beträgt 500 sFr. Erstattungsfähig sind Vorsteuern aus: Restaurantkosten, Getränke und Verpflegung (bis maximal 50%) Hotelkosten Beförderungen PKW-Kosten (Reparatur, Miete und Wartung) PKW-Anschaffungs- und ...

Vorsteuervergütung aus Portugal

Wer seinen Vorsteuervergütungsantrag in Portugal einreichen möchte, der muss folgende Vergütungszeiträume einhalten: mindestens 3 Monate und maximal 1 Kalenderjahr. Anträge sind bis zum 30.06. des Folgejahres einzureichen. Fristverlängerungen sind auch in Ausnahmefällen nicht möglich. Die Mindestantragssumme für Vierteljahresanträge beträgt 200 EUR sowie für alle Jahresanträge 25 EUR. Erstattungsfähig sind Vorsteuern aus: Werbegeschenke bis zu einer ...

Vorsteuervergütung aus Kanada

Der Vergütungszeitraum für Vorsteuervergütungen aus Kanada beträgt zum jetzigen Zeitpunkt maximal 1 Kalenderjahr. Anträge sind innerhalb eines Jahres abzugeben. Eine Fristverlängerung ist in Kanada nicht möglich. Kanada fordert für das Einreichen der Vorsteuervergütungsanträge keine Mindestantragssumme. Erstattungsfähig und unterteilt in Verfahren A und B sind Vorsteuern : Verfahren A: Kosten für Messen, Ausstellungen und Seminare Standmiete ...

Vorsteuervergütung aus Großbritannien

Wer seinen Vorsteuervergütungsantrag in Großbritannien einreichen möchte, der muss den Vergütungszeitraum von derzeit mindestens 3 Monate und maximal 1 Kalenderjahr einhalten. Anträge müssen hier bis zum 30.06. des Folgejahres abgegeben werden. Eine Fristverlängerung wird in Großbritannien nicht gewährt. Für Vierteljahresanträge beträgt die Mindestantragssumme hier 130 engl. Pfund sowie 16 engl. Pfund für die Jahresänträge. Erstattungsfähig ...

Vorsteuervergütung aus Irland

Der Vergütungszeitraum für Vorsteuervergütungen aus Irland beträgt derzeit mindestens 3 Monate, wobei der letzte Vergütungszeitraum eines Jahres hier auch kürzer sein kann. Die Vorsteuervergütungsanträge sind bis zum 30.06. des Folgejahres abzugeben. In Ausnahmefällen ist jedoch auch eine Fristverlängerung möglich. Für Vierteljahresanträge beträgt die Mindestantragssumme hier 200 EUR und für Jahresänträge mindestens 25 EUR. Erstattungsfähig sind ...

Neuerungen bei der Vorsteuer-Vergütung

Im Rahmen des Vorsteuervergütungs-Verfahrens können sich Unternehmer ihre im Ausland gezahlte Vorsteuer erstatten lassen. Gemäß § 18 Abs.9 UStG und dessen Neuregelung gemäß § 18g UStG, besteht hier eine Ermächtigung zum Erlass einer Rechtsverordnung, dh. alle Unternehmen, welche Vorsteuer aus Geschäften mit EU-Mitgliedsstaatenund Drittländern vorweisen können, dürfen sich diese erstatten lassen. Neu ist hierbei jedoch, ...